AKTUELLES

Neue Kursgebühren ab 01.08.2023

Nach 9 Jahren müssen wir zum Schuljahr 2023/24 eine Erhöhung der Kursgebühren vornehmen.

 

Schneeglöckchenfest 2023 auf Gut Bustedt

Im Jahr 2023 soll  endlich wieder ein Schneeglöckchenfest auf Gut Bustedt stattfinden.

 

Termin:  

25. Februar 2023

 

Uhrzeit: 

11.00 – 17.00 Uhr

 

 Eintritt: 

4 €  (Kinder und Jugendliche frei)

 

Veranstalter:  

Gesellschaft zur Förderung der Gartenkultur e.V.                           Zweig Ostwestfalen

 

Viele Spezialgärtnereien aus dem In- und Ausland präsentieren ihre Sortimente und Raritäten. Es gibt wieder ein Schneeglöckchen-Café. Der Erlös fließt in Gartenprojekte für Kinder und Jugendliche.

 

Weitere Informationen und Ansprechpartner finden Sie unter:

www.schneegloeckchenfest.de

Mit 22 PS über das Gut Bustedt

Seit Mitte Januar ist das Biologiezentrum wieder motorisiert. Seitdem der hauseigene Bustedt-Trecker bereits vor einigen Jahren aus "Altersschwäche" seinen Geist aufgegeben hatte, mussten die mitunter anfallenden Transporte im Biologiezentrum von den Freiwilligen von Hand, mit der Schubkarre oder eben gar nicht verrichtet werden.

 

Doch nun steht endlich wieder eine Maschine zur Verfügung. Klein und kompakt – genau passend für die anfallenden Aufgaben. Mit 12 km/h bewegt sich der nur 550 kg "leichte" Hoflader über das Gelände rund um die Burg.

 

Zur Zeit ist das Fahren auf dem laubfroschgrünen "Bock" allerdings noch "Chefsache". Und so dreht Holger Stoppkotte  die ersten Runden, sobald die Betriebsanleitung studiert ist... 

Weihnachtsmarkt auf Gut Bustedt

 

Nach zwei Jahren Unterbrechung war es endlich wieder so weit.  Am zweiten Advent fand auf Gut Bustedt der 19. Bustedter Weihnachtsmarkt statt.

 

Unter dem Motto  "Weihnachtliches im historischen Ambiente" boten das Biologiezentrum Bustedt und der Lions Club Enger-Spenge mit Unterstützung des Aquarien- und Terrarienvereins so einiges auf.

 

Über 30 Verkaufsstände drinnen in der Burg und draußen luden zum Bummeln und Einkaufen ein. Diesmal gab es erstmalig ein zweites Café draußen vor der Burg, so dass sich nicht alle Besucher in die erste Etage der Burg zu begeben brauchten. Die Waffeln im Innenhof waren so gut nachgefragt, dass der Waffelteig bereits vor 16.00 Uhr zuneige ging.  Aber es gab ja noch reichlich frische Bratwurst vom Holzkohlengrill und natürlich genügend Glühwein. 

 

Der Nikolaus ließ sich zu jeder vollen Stunde mit seinem Schlitten eine Runde über das Gelände fahren und verteilte dabei kleine Schoko-Nikoläuse an die Kinder.

 

Auch das Musikprogramm war wieder einmal reichhaltig. Die Bläsertruppe der Musikschule Enger-Spenge spielte zur Eröffnung auf. Es folgten das Musikcorps Lenzinghausen und das Ensemble "Vom Tuten und Blasen". Auch traditionelle Weihnachtslieder wurden gesungen. Die Kinderbuchautorin Rabea Wiebe las aus ihrem Buch: "Das Urknäuel – Gottes Liebe ist so wunderbar bunt". Und schließlich gab es noch ein "Präsidiales Rudelsingen", bei dem jeder Besucher des Weihnachtsmarkts einstimmen konnte.

 

Wie jedes Jahr geht der Erlös des Weihnachtsmarkt zu gleichen Teilen an das Biologiezentrum Bustedt und den Lions Club. Das BZB verwendet das Geld für das eigene Tierdorf, während der wohltätige Zweck bei den Lions noch nicht feststeht. Die  Helferinnen und Helfer vom Aquarien- und Terrarienverein,  die die Besucher am Bratwurststand tatkräftig mit Deftigem versorgten, stellten ihre Einnahmen größzügigerweise dem Biologiezentrum zur Verfügung.

 

Rätsel aus der Natur (1)

 

Mitunter sieht man bei einem Spaziergang durch die Natur an Heckenrosen, auch Wildrosen oder allgemein Hagebutten genannt – wobei die Hagebutten nur die Früchte sind – merkwürdige braune, moosartige Gebilde. Dabei kann es sich keinesfalls um Hagebutten handeln. Meist finden sich an einem Wildrosenstrauch gleich mehrere solcher Wucherungen.

 

 

Wissen Sie, wie diese kraushaarigen "Knubbel" genannt werden?

 

(1)   Braunbutten

(2)   Ruhebirnen

(3)   Schlafäpfel

(4)   Nachtäpfel

(5)   Hagefrüchte

 

 

Die Auflösung finden Sie hier weiter unten unter AKTUELLES.

Betriebsausflug ins Hiller Moor am 24. September 2022

Tag des offenen Denkmals am 11.09.2022 auf Gut Bustedt

Am Tag des offenen Denkmals am Sonntag, dem 11.9.2022, öffnete auch das Gut Bustedt seine Tore.

 

Im SchülerKulturBüro Bustedt engagierten sich  Melina, Sarah, Leonie und Lennard von der Birger-Forell-Sekundarschule in Espelkamp.

 

Im Hofgebäude von Gut Bustedt, dem ehemaligen Kerker,  gab es eine Ausstellung zum Thema "Spurensuche" zu bestaunen.  Sie lud zum Rätseln über spannende Fragen ein:

• Was verbarg sich hinter den alten Tapeten in den heutigen Kunsträumen?  

Es waren Wandmalereien aus dem Jahr 1799.

• Mit welchem Haustier zeigte sich Otto von Consbruch im 17. Jahrhundert?

Es war ein Hund.

• Womit verdiente man früher Geld in Bustedt?

Mit dem Anbau von Reet.

 

Für die jüngeren Besucherinnen und Besucher gab es eine Burgrallye.

Süßes winkte als Belohnung für die richtigen Antworten.

 Ein Team aus der 7. und 8. Klasse der Birger-Forell-Sekundarschule in Espelkamp                  hatte alles vorbereitet und begleitete die Besucher durch den Nachmittag.

 Das alte Gemälde von Otto von Consbruch. Der Hund ist gerade so zu erkennen.

Anfang der 1980er Jahre wurden im Rahmen von Renovierungsarbeiten die alten Tapeten in einigen Räumen der Burg entfernt. Zum Vorschein kamen herrliche Wandmalereien aus dem Jahr 1799.

In einer Ausstellung im ehemaligen Kerker der Burg gab es alte Gemälde und Fotos von der Burganlage zu bestaunen.

Mitmach-Aktion: "BIOBLITZ" –  Der Artenvielfalt auf der Spur

Der eine oder die andere hat vielleicht schon einmal bei einer Vogelzählung des NABU mitgemacht,  wo alle Vögel notiert und gemeldet werden, die man innerhalb einer Stunde beobachtet. Dies wird auch in diesem Jahr wieder am zweiten Mai-Wochenende, vom 13. – 15. Mai, geschehen.

 

In diesem Jahr aber gibt es noch eine weitere Zählaktion, die alles betrifft, was lebendig und bestimmbar ist – ganz gleich, ob Pflanze oder Tier, ob Pilz oder Einzeller.

 

"Bioblitz" nennt sich diese Aktion. Sie wird deutschlandweit durchgeführt und im Kreis Herford besonders vom BUND, von der Biologischen Station Ravensberg und dem Biologiezentrum Bustedt unterstützt und empfohlen.

 

Jeder kann mitmachen, der sich auf die Suche nach Tieren oder Pflanzen machten möchte. Die Seltenheit des Lebewesens spielt dabei keine Rolle – Es kommt alles in Betracht, nicht nur "exotische Neuentdeckungen". Es geht darum, dass naturbegeisterte Kinder, Jugendliche und Erwachsene in diesem Jahr so viele Arten wie möglich nachweisen und für ihren Landkreis oder kreisfreien Stadt eine möglichst umfangreiche Artenliste erstellen.

 

Wie funktioniert das ganze?

 

Am einfachsten lädt man sich die App "Obsidentify" auf sein Smartphone herunter. Dann kann man leicht alle erstellten Fotos hochladen. Die App besitzt eine automatische Bestimmungsfunktion, so dass keine eigene Artenkenntnis erforderlich ist.

 

Eine andere Möglichkeit besteht darin, die eigenen Fotos zuhause auf die Internetseite "www.observation.org" hochzuladen.

 

Alle Ergebnisse werden dem Naturschutz und der Grundlagenforschung zur Verfügung gestellt.

 

Die Städte Münster und Salzburg haben bereits im Jahr 2021 einen "Bioblitz" durchgeführt. Dabei kam es in Münster zu über 3.300 und in Salzburg zu über 2.500 Arten. Darunter waren zahlreiche Erstfunde und eine Reihe Nachweise von Arten, die aufgrund des Klimawandels derzeit ihren Lebensraum verändern.

Hier findet man weitere Informationen:

App "Obsidentify" im AppStore

www.observation.org

www.bioblitze.lwl.org

Dieses Info-Blatt kann durch Anklicken vergrößert und hier heruntergeladen werden:

Informationen zu BIOBLITZ_Der Natur auf der Spur
Bioblitz Kreis Herford 2022.pdf
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Offener Bustedter Garten 2022

Auch im Jahr 2022 öffnete der Bustedter Garten wieder seine Tore für Besucherinnen und Besucher.  Am Sonntag, den 12. Juni 2022, war es wieder so weit. In der Zeit von 14.00  bis 18.00 Uhr konnte man die Blütenpracht des Gartens genießen, Pflanzen kaufen, sich bei Kaffee und Kuchen sowie Kaltgetränken stärken, fachsimpeln oder einfach den Sonnenschein genießen und die Seele baumeln lassen.

 

Das diesjährige Motto lautete: 

"Im Schneckentempo durch den Garten –

Schnecken und ihre Besonderheiten"

 

... und da gab es für die Kinder Mitmachaktionen zum Thema "Schnecken" und natürlich eine Menge Tipps gegen die allzu oft nervende Nacktschneckenplage. Die hier abgebildeten Weinbergschnecken gelten selbstverständlich nicht als Plage.

Alle Fotos sind durch Anklicken vergrößerbar.

AUFLÖSUNG: Rätsel aus der Natur (1)

Die Antwort (3) ist richtig. Es handelt sich um  Schlafäpfel

Andere Ausdrücke sind Rosenapfel, Bedeguare oder Heilandsbart.

 

Schlafäpfel sind Gallen der Rosengallwespe (Diplolepis rosea). Man könnte sie also als Kinderstuben an Heckenrosen bezeichnen. Im Frühjahr verlassen die Weibchen der Rosengallwespe ihre vorjährige Galle und legen die Eier mit einem Legestachel in die Blattknospen einer Heckenrose ab. Gleichzeitig werden bestimmte Hormone injiziert, die die Heckenrose als Wirtspflanze dazu bringt, Nährgewebe und Gallenmaterial zu bilden. Die Heckenrose selbst produziert also „wider Willen“ die braune Galle. Die zahlreichen Larven, übrigens alles Weibchen, leben in getrennten Kammern der Galle, ernähren sich vom Gallengewebe und sind gegen (fast!) alle Fressfeinde geschützt. Im Herbst sind die Larven ausgewachsen, überwintern aber noch in der Galle, um nach einer Puppenruhe im April des nächsten Jahres zu schlüpfen. Man kann dann gut die Ausschlupflöcher am Schlafapfel erkennen.

 

 

Übrigens:  Wer Schlafäpfel an seinen Heckenrosen findet, sollte sie keinesfalls entfernen. Sie schaden den Sträuchern nicht, haben aber eine wichtige Funktion im Fortpflanzungszyklus der Rosengallwespe.

 

Warum die Bezeichnung Schlafapfel? – Weil den Rosengallen in früheren Zeiten eine schlaffördernde Wirkung nachgesagt wurde. Man legte sie sich also unter das Kopfkissen.