AKTUELLES

Tag des offenen Denkmals am 11.09.2022 auf Gut Bustedt

Am Tag des offenen Denkmals am Sonntag, dem 11.9.2022, öffnete auch das Gut Bustedt seine Tore.

 

Im SchülerKulturBüro Bustedt engagierten sich  Melina, Sarah, Leonie und Lennard von der Birger-Forell-Sekundarschule in Espelkamp.

 

Im Hofgebäude von Gut Bustedt, dem ehemaligen Kerker,  gab es eine Ausstellung zum Thema "Spurensuche" zu bestaunen.  Sie lud zum Rätseln über spannende Fragen ein:

• Was verbarg sich hinter den alten Tapeten in den heutigen Kunsträumen?  

Es waren Wandmalereien aus dem Jahr 1799.

• Mit welchem Haustier zeigte sich Otto von Consbruch im 17. Jahrhundert?

Es war ein Hund.

• Womit verdiente man früher Geld in Bustedt?

Mit dem Anbau von Reet.

 

Für die jüngeren Besucherinnen und Besucher gab es eine Burgrallye.

Süßes winkte als Belohnung für die richtigen Antworten.

 Ein Team aus der 7. und 8. Klasse der Birger-Forell-Sekundarschule in Espelkamp                  hatte alles vorbereitet und begleitete die Besucher durch den Nachmittag.

 Das alte Gemälde von Otto von Consbruch. Der Hund ist gerade so zu erkennen.

Anfang der 1980er Jahre wurden im Rahmen von Renovierungsarbeiten die alten Tapeten in einigen Räumen der Burg entfernt. Zum Vorschein kamen herrliche Wandmalereien aus dem Jahr 1799.

In einer Ausstellung im ehemaligen Kerker der Burg gab es alte Gemälde und Fotos von der Burganlage zu bestaunen.

Septembermorgen

Im Nebel ruhet noch die Welt,

Noch träumen Wald und Wiesen.

Bald siehst du, wenn der Schleier fällt,

Den blauen Himmel unverstellt,

Herbstkräftig die gedämpfte Welt

In warmem Golde fließen.

 

Eduard Mörike (1804 – 1875)

Mitmach-Aktion: "BIOBLITZ"                       –  Der Artenvielfalt auf der Spur

Der eine oder die andere hat vielleicht schon einmal bei einer Vogelzählung des NABU mitgemacht,  wo alle Vögel notiert und gemeldet werden, die man innerhalb einer Stunde beobachtet. Dies wird auch in diesem Jahr wieder am zweiten Mai-Wochenende, vom 13. – 15. Mai, geschehen.

 

In diesem Jahr aber gibt es noch eine weitere Zählaktion, die alles betrifft, was lebendig und bestimmbar ist – ganz gleich, ob Pflanze oder Tier, ob Pilz oder Einzeller.

 

"Bioblitz" nennt sich diese Aktion. Sie wird deutschlandweit durchgeführt und im Kreis Herford besonders vom BUND, von der Biologischen Station Ravensberg und dem Biologiezentrum Bustedt unterstützt und empfohlen.

 

Jeder kann mitmachen, der sich auf die Suche nach Tieren oder Pflanzen machten möchte. Die Seltenheit des Lebewesens spielt dabei keine Rolle – Es kommt alles in Betracht, nicht nur "exotische Neuentdeckungen". Es geht darum, dass naturbegeisterte Kinder, Jugendliche und Erwachsene in diesem Jahr so viele Arten wie möglich nachweisen und für ihren Landkreis oder kreisfreien Stadt eine möglichst umfangreiche Artenliste erstellen.

 

Wie funktioniert das ganze?

 

Am einfachsten lädt man sich die App "Obsidentify" auf sein Smartphone herunter. Dann kann man leicht alle erstellten Fotos hochladen. Die App besitzt eine automatische Bestimmungsfunktion, so dass keine eigene Artenkenntnis erforderlich ist.

 

Eine andere Möglichkeit besteht darin, die eigenen Fotos zuhause auf die Internetseite "www.observation.org" hochzuladen.

 

Alle Ergebnisse werden dem Naturschutz und der Grundlagenforschung zur Verfügung gestellt.

 

Die Städte Münster und Salzburg haben bereits im Jahr 2021 einen "Bioblitz" durchgeführt. Dabei kam es in Münster zu über 3.300 und in Salzburg zu über 2.500 Arten. Darunter waren zahlreiche Erstfunde und eine Reihe Nachweise von Arten, die aufgrund des Klimawandels derzeit ihren Lebensraum verändern.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Student Hannes Stintmann ist bei der Bioblitz-Aktion dabei: Während seines Praktikums im Biologiezentrum Bustedt fotografiert er ein Moos, um es über die App zu melden. In diesem Fall konnte auch eine Bestimmung vor Ort erfolgen: Es handelt sich um das Mauerdreh-zahnmoos.

Hier findet man weitere Informationen:

App "Obsidentify" im AppStore

www.observation.org

www.bioblitze.lwl.org

Dieses Info-Blatt kann durch Anklicken vergrößert und hier heruntergeladen werden:

Informationen zu BIOBLITZ_Der Natur auf der Spur
Bioblitz Kreis Herford 2022.pdf
Adobe Acrobat Dokument 996.4 KB

Offener Bustedter Garten 2022

Auch im Jahr 2022 öffnete der Bustedter Garten wieder seine Tore für Besucherinnen und Besucher.  Am Sonntag, den 12. Juni 2022, war es wieder so weit. In der Zeit von 14.00  bis 18.00 Uhr konnte man die Blütenpracht des Gartens genießen, Pflanzen kaufen, sich bei Kaffee und Kuchen sowie Kaltgetränken stärken, fachsimpeln oder einfach den Sonnenschein genießen und die Seele baumeln lassen.

 

Das diesjährige Motto lautete: 

"Im Schneckentempo durch den Garten –

Schnecken und ihre Besonderheiten"

 

... und da gab es für die Kinder Mitmachaktionen zum Thema "Schnecken" und natürlich eine Menge Tipps gegen die allzu oft nervende Nacktschneckenplage. Die hier abgebildeten Weinbergschnecken gelten selbstverständlich nicht als Plage.

Alle Fotos sind durch Anklicken vergrößerbar.

Zweites Hühnergehege komplett

Im neuen Hühnergehege, das mit finanzieller Unterstützung der Stiftung der Sparkasse Herford erstellt werden konnte, ist jetzt auch die Plakatwand fertiggestellt worden. Dort erfährt man, warum im Bustedter Tierdorf nur glückliche Hühner leben…

Still ruht die Gräfte...    

Offener Bustedter Garten 2021

In diesem Jahr war es endlich wieder so weit :
Der "Bustedter Offene Garten 2021"
hatte seine Gartentore geöffnet.
Am Sonntag, den 29. August, gab es von 14 bis 17 Uhr
unter dem Motto „Natürlich nachhaltig“
viele Tipps und Anregungen für nachhaltiges Gärtnern.

Die Fotos können durch Anklicken vergrößert dargestellt werden.

Hochwasser in Bustedt

Am Spätnachmittag des 5. Juni 2021 traf ein "Starkregen-Ereignis" den Bereich zwischen Bustedt und Enger. Schon bald trat der Brandbach über die Ufer und sorgte für reichlich Überschwemmung rund um das Biologiezentrum. Zum Glück drang kein Wasser in die Burg ein.

Es dauert nicht mehr lange, bis die Gräfte an dieser Stelle überläuft. Gegen Mitternacht passiert es. Zuvor war das Wasser allerdings schon an anderer Stelle "über die Ufer getreten".

Der Brandbach im Hintergrund. Der Weg von der Bustedt-Scheune dorthin ist nicht mehr begehbar.

 

 Das Wasser aus dem Brandbach sucht sich seinen Weg.